Geschichte von St. Pauli
Der Name St. Pauli stammt von der Kirche St. Pauli, die 1682 vor den Toren der Stadt errichtet wurde. Das Viertel entwickelte sich als Vorstadt für ärmere Bevölkerungsschichten und Seeleute. Im 19. Jahrhundert entstanden die ersten Vergnügungslokale entlang der Reeperbahn, die ihren Namen von den Seilmachern (Reepschlägern) erhielt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde St. Pauli zum Rotlichtviertel, wandelte sich aber ab den 1980er Jahren zunehmend zum bunten, alternativen Szeneviertel. Heute ist St. Pauli eine Mischung aus Tradition, Subkultur und Gentrifizierung.
Charakter & Wohnen
St. Pauli ist anders – und stolz darauf. Das Viertel lebt von Gegensätzen: Alteingesessene Kiezkneipe neben hipper Cocktailbar, traditioneller Handwerksbetrieb neben Startup, Punk neben Anzugträger. Der Gemeinschaftssinn ist stark, der FC St. Pauli ist mehr als ein Fußballverein. Die Reeperbahn ist abends und nachts voller Leben, aber die Wohnstraßen dahinter sind überraschend ruhig. Viele Kreative, Künstler und Freidenker haben hier ihr Zuhause gefunden. Der Fischmarkt am Sonntagmorgen ist legendär.
Gebäude & Wohnumfeld
Wohnen in St. Pauli bedeutet urbanes Leben pur. Die Altbauten sind oft sanierungsbedürftig, aber charaktervoll mit hohen Decken und Stuck. Die Mieten sind in den letzten Jahren stark gestiegen, liegen aber noch unter HafenCity-Niveau. Die Bewohnerschaft ist gemischt: Studenten, Kreative, Familien und Alteingesessene. Die Infrastruktur ist hervorragend mit vielen kleinen Läden, Supermärkten und Restaurants. Die Nachtruhe kann am Wochenende durch Partylärm gestört sein, besonders in Reeperbahn-Nähe. Viele schätzen gerade dieses lebendige Umfeld.
Anfahrt & Verkehr
St. Pauli ist bestens angebunden. Die U3 hält an Feldstraße und St. Pauli, die S-Bahn an Landungsbrücken und Reeperbahn. Zahlreiche Buslinien durchqueren das Viertel. Die Fähren am Fischmarkt bieten eine reizvolle Alternative. Mit dem Auto ist St. Pauli über die Ludwig-Erhard-Straße und Holstenstraße erreichbar, Parkplätze sind jedoch rar. Viele Bewohner nutzen Fahrrad oder Carsharing. Die Innenstadt ist fußläufig in 15-20 Minuten erreichbar.
Häufige Aufgaben im Stadtteil
- Lärmschutz in Kneipen-Nähe
- Alte Elektrik in Altbauten
- Graffiti-Entfernung an Fassaden
- Treppenhausservice nach Wochenenden
- Schlösser nach Einbruchsversuchen
- Sanierung alter Wasserleitungen
Graffiti-Entfernung
Schonende Entfernung von Graffiti unter Berücksichtigung der Fassadensubstanz. Auf Wunsch auch Anti-Graffiti-Beschichtung.
Einbruchschutz
Beratung und Installation von Sicherheitstechnik – von zusätzlichen Schlössern bis zur Alarmanlage.
Wochenend-Service
Hausmeisterservice für Hauseingänge und Treppenhäuser nach dem Kiezwochenende.
Der Hamburger Fischmarkt findet jeden Sonntag von 5 Uhr (im Winter ab 7 Uhr) bis 9:30 Uhr statt. Ob Nachtschwärmer oder Frühaufsteher – der Fischmarkt ist ein einzigartiges Hamburg-Erlebnis direkt vor Ihrer Haustür.